La più bella serata della mia vita
Ettore Scola, France, Italy, 1972o
A successful businessman whose destiny leads him to a secluded Swiss chalet where his life is put on trial by a group of retired law professionals. The men assemble to analyze his rise to power and his increasingly immoral behavior as he attained success, and the warped perceptions of right and wrong he has adopted to remain successful.
Ein Kammerspiel wird zur Groteske: Rossi, ein dubioser Geschäftsmann, holt in der Schweiz eine Tasche Schwarzgeld ab und fährt dann einer mysteriösen Motorradfahrerin hinterher, die ihn zu einem Schloss in den Alpen bringt. Bald findet sich Rossi in einer Gesellschaft aus Richter, Anwalt und Henker wieder – mit ihm als Angeklagtem. Was als Spiel beginnt, verwandelt sich schnell in einen Albtraum. Zu den Klängen eines hämmernden 70er-Soundtracks rast Alberto Sordi in einem roten Maserati die Serpentinen hoch. Die Ausstattung – das Schloss ist im besten Biedermeier-Stil eingerichtet –, die Kostüme und das überdrehte Spiel Sordis geben diesem Film seinen Reiz. Barocke Überformung und moderne Burleske: Scolas Werk ist schwer einzuordnen, aber umso sehenswerter.
Sarah SchwedesGalleryo


