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The Sisters Brothers

Jacques Audiard, France, Spain, Romania, USA, 2018o

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The colourfully named gold prospector Hermann Kermit Warm has being pursued across 1,000 miles of 1850s Oregon desert to San Francisco by the notorious assassins Eli and Charlie Sisters. Except Eli is having a personal crisis and beginning to doubt the longevity of his chosen career. And Hermann might have a better offer.

Triggerwarnung für Arachnophobiker! JOHN C. REILLY KRABBELT EINE GIFTSPINNE IN DEN MUND! Ansonsten ein veritabler Eurowestern mit Hollywoodstars, gedreht in einem spanischen Western-Themenpark (!) und in Rumänien. Jacques Audiards Verfilmung von Patrick deWitts 2011 für den Booker Price nominierten Roman zeigt einen wilden Westen, der so real ist, wie vor vier Jahren in Dheepan die Pariser Vorstadt. Joaquin Phoenix hat Spaß als perfekter Freak, Jake Gyllenhaal ist sehr niedlich - und nebenbei bietet dieser witzige, traurige und charmante Film über die Killerbrüder Sisters die ideale Entspannung für begeisterte "Red Dead Redemption" 2-Spieler, die mal ne Auszeit brauchen und trotzdem in Stimmung bleiben wollen.

Juliane Liebert

So hat man einen Westernhelden noch selten gesehen. Der Franzose Jacques Audiard («Un prophète») wurde in Venedig für diese unberechenbare Etüde über alltägliche Mannsbilder für die beste Regie ausgezeichnet.

Hans Jürg Zinsli

Deux frangins sans foi ni loi font parler la poudre dans un western réalisé par Jacques Audiard. D’une noirceur impitoyable, le film ne dédaigne pourtant pas l’humour.

Antoine Duplan

Jacques Audiard s'éloigne (avec raison) du western américain comme du western spaghetti. Il n'est ni dans la parodie ni dans l'imitation. Il trace un chemin élégant, sans Indiens, sans diligence, sans fille du shérif. Avec Eli et Charlie Sisters, il se fraie la route vers le paradis, à coups de revolver.

François Forestier

Galleryo

rogerebert.com, 9/20/2018

From Tomris Laffly

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Variety, 9/1/2018

From Owen Gleiberman

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Slant Magazine, 9/27/2018

From Marshall Shaffer

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3/10/2019
Die Zahnbürste im Wilden Westen

In "The Sisters Brothers" reisen zwei Killer durch ein Land voller Städte, "die es vor ein paar Wochen noch gar nicht gab". Ein grandios literarischer Western von Jacques Audiard.

From Juliane Liebert

Der heimliche Star dieses Eurowestern - der als Komödie vermarktet wird, aber nur dann eine Komödie ist, wenn man ein Herz aus Hartgestein hat - ist eine Zahnbürste. Sie wird Eli Sisters (John C. Reilly), der vorher nie eine gesehen hatte, zusammen mit einem mysteriösen Pulver verkauft.

Eli Sisters? Gut, erst zu den Nebencharakteren. In den 1850ern in Oregon verdingen sich zwei Brüder mit dem Nachnamen Sisters, die Sisters Brothers, als Auftragsmörder. Sie heißen Eli und Charlie Sisters, ihr Chef ist der Commodore, und der will einen Mann namens Hermann Warm töten lassen, weil der ihm etwas gestohlen haben soll. Ein Scout namens John Morris, auch in Diensten des Commodore, soll den Gesuchten ausfindig machen, die Sisters Brothers sollen ihn dann umlegen. Der Plan ist einfach, die Ausführung weniger.

Denn die beiden Brüder sind ein streitsüchtiges Paar. Eli Sisters, der ältere, ist sensibel, nachdenklich, fast sentimental, er trägt einen Schal mit sich herum, der ihm einmal von einer Frau geschenkt wurde. Den er immer wieder zusammen- und auseinanderfaltet und beschützt wie die edelste Kostbarkeit. Charlie Sisters, gespielt von Joaquin Phoenix, ist der jüngere. Aggressiv, oft besoffen, unüberlegt. Wenn sie nicht gerade von Bären angefallen werden oder Eli eine Giftspinne in den Mund krabbelt (Triggerwarnung für Arachnophobiker!), setzt sich vor allem Charlie auch gerne selbst mit Schnaps außer Gefecht.

Tief in der Nacht liefern sie sich einen Schusswechsel, von dem man nur die Mündungsfeuer sieht

Unterdessen folgt der Scout John Morris, gespielt von Jake Gyllenhaal, seiner Zielperson Hermann Warm. Er reist "durch Städte, die es vor ein paar Wochen noch nicht gab. Erst sind da Zelte. Dann Häuser. Dann Läden". Als er Warm (Riz Ahmed) ausfindig macht, stellt der sich als sympathischer, kluger Zeitgenosse heraus, der zu Unrecht gejagt wird und edle Ziele verfolgt: die Gründung einer utopischen Gesellschaft. Nach ein paar ernsten Gesprächen läuft Morris über. Sie werden Freunde (es gibt da eigentlich sogar etwas wie ein homoerotisches Knistern zwischen Jake Gyllenhaal und Riz Ahmed), und damit beginnt der Spaß erst richtig.

"The Sisters Brothers" wurde in einem spanischen Western-Themenpark und in Rumänien gedreht. Es handelt sich um eine Verfilmung von Patrick deWitts 2011 für den Booker Prize nominierten Roman gleichen Namens. Regisseur Jacques Audiard zeigt einen Wilden Westen, der so real anmutet wie vor vier Jahren in seinem Film "Dheepan" die Pariser Vorstadt. Trotz der Starbesetzung ist der Film finanziell wahnsinnig gefloppt. Er spielte bis zum 10. Dezember 2018 weltweit nur zehn Millionen Dollar ein. Bei einem Budget von 38 Millionen. Das liegt wohl hauptsächlich an der Vermarktung der Produktionsfirma Annapurna - selbst Westernfans, die angesichts der Besetzung normalerweise sabbernd ins Kino gehetzt wären, erfuhren spät oder nicht davon, dass der Film existiert. Zudem vermeidet der Trailer geradezu panisch, die Stärken der Produktion zu zeigen. Geht man nach dem Trailer, ist "The Sisters Brothers" eine fehlgeschlagene Komödie statt eine sich langsam aufbauende, von ihren Darstellern lebende Charakterstudie mit oft überraschenden Twists.

Auch ästhetisch ist der Film in manchen Momenten sehr ernsthaft. Schon die erste Szene, das erste Gefecht der Brüder: Vor einem dunkelblauen, fast schwarzen Himmel liefern sie sich tief in der Nacht einen Schusswechsel, von dem man lange nur die Mündungsfeuer sieht, von Weitem. Auch als die Kamera näher rückt, bleibt es zunächst dunkel. Nüchtern. Erst als die Gegner ausradiert sind, prescht aus der Finsternis ein brennendes Pferd wie ein Wesen aus einem anderen Lichtspektrum. Die beiden haben versehentlich die Scheune angezündet.

Und die Zahnbürste? Die Zahnbürste wird Eli Sisters in einem kleinen Laden verkauft. Mit Gebrauchsanweisung. Und einem mysteriösen Pulver, wohl der Vorgänger von Zahnpasta. Man vergisst ja manchmal, dass es nicht schon immer Zahnbürsten gab, aber die Verwirrung und Begehrlichkeit in John C. Reillys Gesicht vergegenwärtigen es einem. Wie froh ist man, als er sie wirklich mitnimmt. Ab dem Punkt erhellt die Zahnbürste jede Szene, in der sie vorkommt. Wenn es je ein Spin-off geben sollte (unwahrscheinlich), dann sollte die Zahnbürste die Hauptrolle spielen. "Die Zahnbürste im Wilden Westen. Nach einer wahren Geschichte".

All rights reserved Süddeutsche Zeitung. Provided by Süddeutsche Zeitung Archiv
Tages-Anzeiger, 3/20/2019
Die fünf besten Filme von John C. Reilly

Dass er nicht nur den Lustigen spielen kann, hat der Schauspieler schon vor «The Sisters Brothers» bewiesen.

From Pascal Blum und Hans Jürg Zinsli

Magnolia, 1999

Im Episodenfilm von Paul Thomas Anderson spielt Reilly einen schnauzbärtigen Polizisten. Als einsamer Gläubiger ist dieser allerdings so sehr mit seinem eigenen beruflichen Versagen beschäftigt, dass er kaum bemerkt, wie sich sein kokainsüchtiges Date (Melora Walters) vor Verzweiflung fast umbringt.

A Prairie Home Companion, 2006

Seinen letzten Film widmete der grosse Robert Altman einer Live-Radioshow, die seit 1974 allwöchentlich ausgestrahlt wird. Der (echte) Moderator Garrison Keillor schrieb das Drehbuch und spielt die Hauptrolle. Reilly gibt zusammen mit Woody Harrelson ein derbes Cowboy-Duo, das augenzwinkernd einen Song namens „Bad Jokes“ zum Besten gibt.

Cyrus, 2010

Der bekannteste Nebendarsteller der Welt bekommt endlich eine Hauptrolle: Im Film der Brüder Duplass spielt Reilly einen vom Pech verfolgten Mittvierziger. Als er dank seiner Ehrlichkeit in Molly (Marisa Tomei) seine Liebe findet, funkt ausgerechnet deren 21-jähriger Nesthocker-Sohn (Jonah Hill) dazwischen. Reilly glänzt als überforderter Durchschnittsmann.

Step Brothers, 2008

Es gibt vermutlich keine zwingendere Komödie über die Idiotie erwachsener Männer und die Einfühlsamkeit von Eltern, die zwei 40-Jährige mit Strubbelhaaren vor sich haben und noch immer die kleinen Buben in ihnen sehen. Eine wirklich herzerwärmende Geschichte vom heilenden Blödsinn, der die Menschen zusammenbringt, während ringsum alles zusammenkracht (Kajütenbett, Segelyacht).

Walk Hard: The Dewey Cox Story, 2007

Das letztgültige, vollendete Musiker-Biopic handelt vom Sänger Dewey Cox, den es nie gegeben hat. Trotzdem kommt er einem sehr bekannt vor: Weil diese Parodie den ganzen klischierten Biografiefilmquatsch auf so bedepperte Art zuspitzt, dass man kreischen möchte. John C. Reilly singt selber und wurde für einen Grammy nominiert - na also.

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3/20/2019
«Die Amerikaner glauben viel Bullshit»

John C. Reilly, der meistens liebenswürdige Kerle spielt, mimt jetzt einen Killer im Western «The Sisters Brothers». Warum das passt, erzählt er im Interview.

From Hans Jürg Zinsli und Pascal Blum

Sie sind für Ihre Rollen in Komödien wie «Step Brothers» bekannt, worin zwei 40-jährige Einzelkinder zusammenziehen, die sich aufführen wie kleine Buben. Ist die Komödie die geeignetste Form, um die Gesellschaft zu beschreiben?

Sie ist eine grossartige Form, um die Wahrheit zu sagen. Komödien sind nie einfach nur Eskapismus. «Step Brothers» mag ein ausserordentlich albernes Unterfangen gewesen sein, aber der Film macht viele ernsthafte Aussagen über Themen wie Ehe oder Scheidung. Wir sind da tief in die Probleme von Familien eingedrungen.

Haben Sie irgendwann entschieden, dass Sie Komödiendarsteller werden?

Überhaupt nicht. Wann immer ein Schau­spieler die Rollen aufzählt, die er in seiner Karriere spielen will, denke ich: Wird nicht geschehen, ausser du hast sehr viel Geld und kannst deine Filme selber bezahlen. In Wahrheit besteht das Leben der meisten Schauspieler darin, Gelegenheiten wahr­zunehmen, die jemand anders für sie erzeugt hat.

Finden Sie aktuelle US-Komödien interessant?

Da ein Film naturgemäss Vergangenes aufzeichnet, wissen die Leute sehr genau, was alles schon gemacht wurde. Angenommen, man begegnet um 1900 einem Maler und betrachtet dessen Gemälde: Entweder kennt man seine Einflüsse – oder man kennt sie nicht, weil Infor­mationen zu dieser Zeit noch nicht so einfach zugänglich waren. Heute ist das anders, weshalb es noch nie so schwierig war, eine originelle Idee zu haben.

Was man an Hollywood derzeit gut sehen kann.

Derzeit gibt es zwei Arten von Unterhaltung. Zum einen Comicverfilmungen wie «Spider-Man», die dafür sorgen, dass ein Langstreckenflug schneller vorbeigeht, aber mit dem eigenen Leben kaum etwas zu tun haben. Ich mag ja solche Filme auch, aber wenn ich einen davon zu Ende geschaut habe, könnte ich nicht einmal die Handlung zusammenfassen. Zum anderen gibt es Regisseure, die etwas erschaffen wollen, das beim Publikum Resonanz erzeugt. Aber dafür gibt es immer weniger Platz in den Kinos. Ich glaube, heutzutage wollen die Leute einfach nur unterhalten werden, weil sie in einer Zeit leben, die ihnen an die Nieren geht. Und wer will ihnen das zum Vorwurf machen?

«The Sisters Brothers», Ihr aktueller Film, gehört eher zur zweiten Sorte von Unterhaltung: ein Neo-Western mit traumähnlichen Bildern, der auf Patrick DeWitts 2011 für den Booker Prize nominierten Roman beruht. Sie haben die Rechte an dem Buch selber gekauft. Lesen Sie viel?

Nein, aber meine Frau liest ständig. Sie hat mir das Manuskript hingelegt, einen riesigen Stoss Papier. Ich dachte nur «Oh, Mann, was soll ich jetzt damit?» Ich habe es dann aber in einem Tag gelesen, das Buch ist ein richtiger Pageturner. Sonst lese ich sehr wenig Romane und ausgenommen von Drehbüchern kaum je Fiktionales. Lieber mag ich Sachbücher, aus irgendeinem Grund lese ich gerade sehr viele Bücher übers Überleben. Geschichten von Leuten, die auf dem Meer treiben oder alleine auf einem Berggipfel zurückgelassen wurden. Solche Sachen.

Im Kino ist der Western immer mal wieder zurück, dann verschwindet er wieder. Ist «The Sisters Brothers» sein grosses Comeback?

Western waren doch nie wirklich weg. Oder wie viele Jahre können Sie aufzählen, in dem kein einziger Western rauskam? Ich würde sagen: kein einziges Jahr. Ausserdem wurde der Western im Südwesten der USA geboren – was sollte man dort denn sonst drehen?

Sind Sie mit Western aufgewachsen?

Auch, ja.

Die Sprache im Film ist sehr spezifisch, wirkt aber etwas antiquiert. War es schwierig, unter einem französischen Regisseur auf Englisch zu drehen?

Nein, nein. Audiard versteht Englisch sehr gut. Er spricht es einfach nicht, weil … nun, er ist eben Franzose. Aber wir hatten Übersetzer. Und wir hatten viele Frauen, die hinter der Kamera arbeiteten, deshalb mussten wir uns sehr genau überlegen, was und wie wir etwas sagten. Da war so eine Art Feminität in unseren Gesprächen. Aber wir wollten ja keine Sausage-Party.

Worin unterscheidet sich «The Sisters Brothers» von klassischen Western?

Als Kind liebte ich die Filme von Sam Peckinpah, diese Klarheit, dieses Schwarzweiss, hier die Guten, da die Bösen. Und Bumm-Bumm-Bumm. Das war wie ein Spiel. Aber das wollten wir hier vermeiden. «The Sisters Brothers» sollte ein reiferer Western werden, ein Western mit Emotionen. Kommt dazu, dass die Amerikaner sehr viel nostalgischen Bullshit über sich selber glauben. Deshalb war es gut, dass wir einen europäischen Regisseur engagiert haben, der eine andere Sicht auf die Vergangenheit hat.

Bitte sagen Sie uns, dass die Spinne, die im Film in Ihren Mund krabbelt, ein Spezialeffekt war.

Ich wünschte, es wäre so. Es war ein beängstigender Augenblick, meinen Mund offen zu haben, ihn dann zu schliessen. Und dann schrien alle: «Verletz bloss die Spinne nicht!» – «Und was ist mit mir?», fragte ich. (lacht) Nein, das war ein Scherz, natürlich ist die Spinne ein Effekt. Aber ist es nicht erstaunlich, wie gut diese Technik inzwischen geworden ist? Und für einen Moment überlegt man: «Moment, war das jetzt echt?»

Wie anstrengend war der Dreh?

Wenn ich abends jeweils nach Hause kam, fühlte ich mich erschöpft – aber erschöpft im besten Sinn. Ich hatte alles gegeben, körperlich, emotional, mental. Das muss so sein, man will als Schauspieler nichts in der Tasche behalten, sondern alles geben.

Sind Sie ein guter Reiter?

Ganz okay. Aber ich hatte keine Erfahrung damit, schnell zu reiten. Das war ein Akt blinden Vertrauens. Pferde sind sehr unberechenbar. Aber ich umarmte sie jeden Tag, gab ihnen einen Apfel. Ich wusste, wie wichtig das ist.

Sie spielen oft liebenswürdige Kerle und wirken auch selbst sehr umgänglich. Wie bleibt man so angenehm in diesem Geschäft?

Wenn Sie fragen, weshalb uns Schauspieler manchmal an Figuren erinnern, die sie gespielt haben, dann liegt das daran, dass Teile von einem selbst immer durchschimmern, wenn man sich einer Figur verschreibt. Wenn ich also an einer Rolle arbeite, dann suche ich bei der Figur nach Merkmalen, die ich von mir selber kenne. Alles andere ignoriere ich.

Im Ernst?

Ja, und dann verstärke ich alle Charakterzüge, die ich mit meiner Figur gemeinsam habe. Es kann sein, dass nur ein Scheibchen meiner Persönlichkeit mit der Figur zur Deckung kommt. Aber das mache ich dann ganz gross.

So werden Sie nie eine Figur spielen können, die völlig anders ist als Sie!

Würde ich auch gar nicht wollen. Ich meine: Ein Schurke, der einfach nur böse ist? Das ist doch einfach ein langweiliger Job. Ich versuche, ehrlich zu sein, deshalb interessieren mich jene Menschen am meisten, die auch an einer komischen Situation die traurige Dimension erkennen. Komödie und Drama sind gar nicht so verschieden, denn das Leben bewegt sich in jedem einzelnen Moment hin und her.

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France Info, 9/16/2018

From Jacky Bornet

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Le Temps, 9/17/2018

From Antoine Duplan

All rights reserved Le Temps. Provided by Le Temps Archiv
Interview with John C. Reilly
Karine Weinberger / cinefile
en / 3/19/2019 / 6‘10‘‘

Jacques Audiard et ses influences pour "The Sisters Brothers"
/ OCS
fr / 9/21/2018 / 13‘48‘‘

Interview avec Jacques Audiard
Ali Baddou / France Inter
fr / 9/13/2018 / 9‘14‘‘

TIFF Press Conference with Joaquin Phoenix and John C. Reilly
/ heyuguys.com
en / 9/11/2018 / 07‘25‘‘

Music Video: Noir Désir - Comme Elle Vient (Directed by Jacques Audiard)
/ NoirDesirVEVO
fr / 9/27/2018 / 02‘47‘‘

Movie Datao

Other titles
Les Frères Sisters FR
Genre
Western, Adventure, Comedy
Running time
121 Min.
Original language
English
Ratings
cccccccccc
ØYour rating7.0/10
IMDB user:
7.0 (35118)
cinefile-user:
n.a.
Critics:
n.a. q

Cast & Crewo

John C. ReillyEli Sisters
Joaquin PhoenixCharlie Sisters
Jake GyllenhaalJohn Morris
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Bonuso

iVideo
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cinefile, en , 6‘10‘‘
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OCS, fr , 13‘48‘‘
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France Inter, fr , 9‘14‘‘
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heyuguys.com, en , 07‘25‘‘
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Music Video: Noir Désir - Comme Elle Vient (Directed by Jacques Audiard)
NoirDesirVEVO, fr , 02‘47‘‘
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Review rogerebert.com
Tomris Laffly
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Review Variety
Owen Gleiberman
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Slant Magazine / Marshall Shaffer
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Juliane Liebert
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Tages-Anzeiger / Pascal Blum und Hans Jürg Zinsli
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züritipp / Hans Jürg Zinsli und Pascal Blum
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