r Per un pugno di dollari
Sergio Leone, Italy, Spain, Germany, 1964o
The small village of San Miguel is divided by two rival gangster families. But then a lonely cowboy named Joe, who knows how to use the Colt like no other, enters the town and offers the two clans to work for them. Without them knowing it, the stranger collects money from both sides and tries to play them off against each other.
Ein namenloser Pistolero kommt in ein abgelegenes Wildwest-Nest, das von zwei rivalisierenden Banditenfamilien terrorisiert wird. Der Fremde tut so, als wolle er an den unsauberen Geschäften beider Parteien partizipieren; erst der Schluss offenbart seine wahre Absicht.
Mit der Western-Serie Rawhide (dt. Cowboys bzw. Tausend Meilen Staub) war Clint Eastwood ab 1959 zu einem bekannten Fernsehdarsteller geworden. Als die bis 1966 fortgeführte Serie bereits Verschleisserscheinungen zeigte und «man ihm die Hauptrolle in einem Spaghetti-Western offerierte, einer Low-Budget-Produktion, die unter primitivsten Bedingungen gedreht wurde, sagte Eastwood aus reiner Abenteuerlust zu. (...) ‹Ich spielte einfach so schmutzig und mürrisch, wie ich es als junger Spund vermochte›, erzählte Eastwood mit dem für ihn typischen Understatement. Tatsächlich verleiht Eastwoods brillantes Gespür Leones Dollar-Trilogie eine faszinierende Spannung, die sie zum Kassenschlager und Eastwood zum international bekannten Superstar machte.» (Peter Bogdanovich, Clint Eastwood: Bilder eines Lebens, Henschel 2008)
«Es war die Blaupause des modernen, wortkargen Action-Helden von Arnold Schwarzenegger über Sylvester Stallone bis Jason Statham, die 1964 im Staub von Leones Dreharbeiten zu A Fistful of Dollars entstand. Es war jener Moment in der Filmgeschichte, erklärt der britische Historiker und Leone-Biograf Christopher Frayling, ‹als der Held aufhörte, ein Kreuzritter zu sein, und ein Modestatement wurde›.» (Eike Frenzel, Spiegel online, 12.3.2013)
N.N.Galleryo